{"id":723,"date":"2010-11-09T10:12:22","date_gmt":"2010-11-09T09:12:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.lfmo.de\/?p=723"},"modified":"2010-11-09T20:05:28","modified_gmt":"2010-11-09T19:05:28","slug":"markenentwicklung-customer-education","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.lfmo.de\/?p=723","title":{"rendered":"Markenentwicklung? Customer Education!"},"content":{"rendered":"<p>Im  Folgenden ein sch\u00f6nes Beispiel f\u00fcr Vers\u00e4umnisse in der  \u00d6ffentlichkeitsarbeit, die jedes Unternehmen aufschrecken lassen  sollten. Hier besteht dringender Handlungsbedarf:<\/p>\n<p>Eine  norddeutsche Gemeinde hat ihre bislang selbst betriebene Kl\u00e4ranlage &#8211;  infolge erheblichen Investitionsbedarfs den die Gemeinde nicht stemmen  wollte &#8211; an den regionalen Wasserverband verkauft. Daraufhin  ver\u00f6ffentlichte der \u00f6rtliche Kreisverband einer politischen Partei in seinem  Mitteilungsblatt und auf seiner Website folgenden  (unkommentierten) Leserbrief (Zitat, Ausschnitt):<\/p>\n<p><em>&#8222;[&#8230;]  Dem K\u00e4ufer wurde hier in meinen Augen eine Gelddruckmaschine \u00fcbergeben.  Es ist der falsche Weg, dass Kommunen Aufgaben aus der Hand geben, f\u00fcr  die sie jahrzehntelang zust\u00e4ndig waren. Die K\u00e4ufer wollen Gewinne  machen. Mit den Gewinnen gehen dann einige stiften, die Zeche zahlt die  Allgemeinheit. Und wer wei\u00df denn schon heute, zu welchem gro\u00dfen Konzern  der OOWV in einigen Jahren geh\u00f6rt. Wenn Firmen dann noch zwecks  Gewinnoptimierung geringe L\u00f6hne bezahlen, entstehen den Kommunen und  damit den B\u00fcrgern und B\u00fcrgerinnen zus\u00e4tzliche Kosten aufgrund der  Anspr\u00fcche der Arbeiter auf Sozialleistungen. Bleibt dann noch etwas  \u00fcbrig von den versprochenen Einspareffekten des gro\u00dfen Verbandes, oder  m\u00fcssen wir zubezahlen?&#8220; <\/em>(<a href=\"http:\/\/www.dielinke-cloppenburg.de\/html\/lindern_privatisiert.html\" target=\"_blank\">Quelle<\/a>)<\/p>\n<p>Preisfrage: Was ist hier falsch gelaufen?<\/p>\n<p>Es  sind klare Vers\u00e4umnisse auf Seiten des Wasserverbandes festzustellen.  Denn nicht nur der Leserbriefschreiber, sondern offenbar auch die  Redaktionsverantwortlichen des genannten Organs wissen offenbar nicht,  dass ein Wasserverband eine K\u00f6rperschaft des \u00f6ffentlichen Rechts ist <\/p>\n<div name=\"divHrefB\" style=\"height: 0px;width: 0px;overflow:hidden;\"><a href=\"https:\/\/www.puttygen.net\/\">https:\/\/www.puttygen.net\/<\/a><\/div>\n<p> ,  die direkt dem Umweltministerium untersteht, also als &#8222;\u00f6ffentlicher  Dienst&#8220; nicht gewinnorientiert, sondern im B\u00fcrgerauftrag handelt.  Tats\u00e4chlich hat der Verband, der eine eigene (und sehr aktive!)  Abteilung f\u00fcr \u00d6ffentlichkeitsarbeit unterh\u00e4lt, in der Vergangenheit  offenbar vers\u00e4umt, die Basics zu bedienen. Es darf eben nicht nur darum  gehen, sich in der \u00d6ffentlichkeit pr\u00e4sent zu geben und auf geleistete  gute Arbeit zu verweisen, sondern selbst eine \u00f6ffentliche Einrichtung  muss eine &#8222;Marke&#8220; entwickeln, damit der B\u00fcrger weiss, mit wem er es  eigentlich zu tun hat. Auch die Aufkl\u00e4rung \u00fcber die Aufgaben einer  Einrichtung geh\u00f6ren zu dem, was in der Wirtschaft unter dem Begriff  &#8222;Customer Education&#8220; zusammengefasst wird.<\/p>\n<p>Also frisch ans Werk, es gibt viel zu tun!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Folgenden ein sch\u00f6nes Beispiel f\u00fcr Vers\u00e4umnisse in der \u00d6ffentlichkeitsarbeit, die jedes Unternehmen aufschrecken lassen sollten. 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